Montage unter Sicherheitsauflagen

Umgesetzt wurde das Projekt innerhalb weniger Wochen – unter den besonderen Bedingungen des Justizvollzugs mit seinen strengen Sicherheitsauflagen. Transporte, Kranarbeiten und Zugangskontrollen wurden gemeinsam mit der JVA abgestimmt. Höcker übernahm auch die Erneuerung der alten Verkabelung. Der Austausch zwischen Montage und Anstalt lief reibungslos, um selbst unter schwierigen Bedingungen strukturiert und störungsfrei arbeiten zu können. Gestört wurde der Betrieb dabei nicht.

Mit Technik zurück ins Leben

Das Projekt in Geldern zeigt: Moderne Industrieanlagen sind nicht nur in klassischen Produktionshallen sinnvoll, sondern auch in sozialen und staatlichen Einrichtungen. Es unterstreicht, dass Technik auch Grundlage für sinnvolle Arbeit, Qualifikation und gesellschaftliche Reintegration sein kann. „Ich bin stolz auf dieses Projekt“, sagt Selbach, „weil es zeigt, dass auch unter besonderen Bedingungen Höchstleistung möglich ist – technisch wie menschlich.“ Mit der neuen Filteranlage setzt die JVA Geldern ein Zeichen für zeitgemäße Technik im Justizvollzug – und für einen bewussten Umgang mit Energie, Raum und Verantwortung.

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