Sonderwerkzeug spart Arbeitsschritte

Das Sonderwerkzeug angeschafft zu haben, hat sich für Seibel und Meyer bereits mehrfach gerechnet, so spart das Unternehmen jetzt zwei Arbeitsschritte ein. Schließlich muss niemand mehr zusätzlich Bauplatten stapeln und der Gehrungsschnitt mit der Kreissäge entfällt. Das ist möglich, weil die Kantenmaschine die Kante direkt im Durchlaufverfahren anfährt und gleichzeitig die Eckverbindung fräst. Von den vier Diamantschneiden profitiert auch die Qualität der Kanten. Hinzu kommen höhere Standzeiten, weil die Kombination aus Wechselschneiden und Profilmessern längere Laufzeiten schafft. Und all das nicht nur auf der Homag-Kantenmaschine, sondern auch auf einer Martin-Tischfräse sowie auf einer 5-Achs-CNC ebenfalls von Homag. „Der Hybridgehrungsverleim-Fräser beweist bei Seibel und Meyer Leistungsstärke“, schließt Baßfeld. „Deshalb planen wir gemeinsam mit Aigner, das Hybridwerkzeug in Serie zu fertigen.“ Das schafft nicht nur ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis – es macht auch mehr Ideen zu Lösungen.

Seiten: 1 2